Maklerrecht

Der Makler im Sinne des § 93 HGB ist Interessenvertreter des Kunden gegenüber dem Unternehmen und wird grundsätzlich ausschließlich im Kundeninteresse tätig.

Er steht in der Sphäre des Kunden. Es sind seine Kunden, die zu dem geschützten Personenkreis des Maklers gehören.

Der Makler übt eine völlig selbständige Funktion aus. Im Gegensatz zum Handelsvertreter handelt es sich hier nicht um einen abhängig tätigen, sondern um einen freien „zuarbeitenden“ Unternehmer.

Bei der Abgrenzung zu einem Angestellten sind alle Umstände des Einzelfalles heranzuziehen.

Maßgeblich ist nicht allein die von den Parteien vorgenommene Einordnung des Vertrages, die gewählte Parteibezeichnung oder die tatsächliche Vertragsdurchführung; vielmehr ist auf das Gesamtbild der Verhältnisse abzustellen und dabei sowohl die vertragliche Gestaltung, als auch deren tatsächliche Handhabung zu berücksichtigen (OLG Düsseldorf, Urteil vom 22. Dezember 2011 – I-16 U 133/10, 16 U 133/10–, juris).

Der Makler bringt seinen eigenen Kundenkreis in die Geschäftsbeziehung ein und vermittelt aus seinem Kundenkreis dem Unternehmen Aufträge. Sein Kundenkreis ist besonders geschützt.

Welche Anforderungen gelten also für den Makler bei Beendigung des Vertragsverhältnisses?

Welche Regelungen gelten für ihn für die Nachbearbeitung?

Wie sichert er seinen Kundenstamm?

Was geschieht mit Bestandspflegecourtageansprüchen nach Beendigung der Courtagezusage?

Welche Anforderungen sind im Hinblick auf die besondere Haftung des Maklers zu beachten?

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